Die AfD-Fraktion Lünen wertet die Entscheidung von Rossmann, die Planungen für die Ansiedlung auf der ehemaligen STEAG-Fläche nicht weiterzuverfolgen, als schweren Rückschlag für den Standort Lünen. Damit geht eine wichtige wirtschaftliche Perspektive verloren, verbunden mit neuen Arbeitsplätzen, zusätzlicher Kaufkraft und spürbaren Impulsen für die Stadtentwicklung.
„Der Rückzug von Rossmann ist für Lünen sehr bedauerlich. Jetzt braucht es keinen Blick zurück, sondern den klaren Willen, die Fläche endlich erfolgreich zu vermarkten“, erklärt Fraktionsvorsitzende Friederike Hagelstein. „Die Entwicklung der ehemaligen STEAG-Fläche bleibt für die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt von zentraler Bedeutung.“
Nach Auffassung der AfD-Fraktion hat die Diskussion um die Verkehrsfragen in Lippholthausen nicht zur erforderlichen Klarheit beigetragen. Gerade bei der Debatte um die Verkehrszählung wurde deutlich, dass es bei einzelnen Fraktionen wechselnde Signale und zusätzliche Unsicherheiten gegeben hat. Wer Investoren gewinnen will, muss ihnen verlässliche Rahmenbedingungen bieten; dazu gehört vor allem, dass politische Entscheidungen nachvollziehbar und planungssicher sind.
„Wir haben in der Ratssitzung sehr genau erlebt, dass es bei der Entwicklung der STEAG-Fläche an Verlässlichkeit gefehlt hat“, so Hagelstein weiter. „Wenn man Investoren einerseits erwartet und andererseits mit unklaren politischen Signalen arbeitet, darf man sich über einen Rückzug am Ende nicht wundern. Für uns ist klar: Lünen braucht verlässliche Entscheidungen statt politischer Unklarheit.“
Die AfD-Fraktion weist zugleich darauf hin, dass die Stadtverwaltung unter Bürgermeisterin Förster-Teutenberg und der Kämmerer Dr. Jethon in den vergangenen Wochen und Monaten bereits erhebliche Anstrengungen unternommen haben, um die Ansiedlung zu ermöglichen. Umso wichtiger ist es jetzt, weitere Gespräche mit potenziellen Investoren ohne ideologische Scheuklappen und mit dem Ziel einer tragfähigen Lösung zu führen. Dazu gehört aus Sicht der Fraktion auch, die verkehrlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen frühzeitig und offen zu klären.
Die AfD-Fraktion wird sich auch künftig für eine zügige, wirtschaftlich vernünftige und planungssichere Entwicklung der STEAG-Fläche einsetzen. Entscheidend ist aus ihrer Sicht, dass Lünen wieder als verlässlicher Wirtschaftsstandort wahrgenommen wird und die politischen Gremien stärker auf konstruktive Lösungen setzen.